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    Spielformen und deren Entwicklung

    Spielformen und deren

    Wie entwickeln sich die verschiedenen Spielformen von Kindern?

    In den ersten sechs Lebensjahren spielen Kinder Schätzungen zufolge etwa 15'000 Stunden. In der Spielentwicklung wird nach Funktions-, Symbol-, Rollen-, Konstruktions- und Regelspiel unterschieden. Das Modell der Entwicklung der Spielformen zeigt auf, dass sich die verschiedenen Spielformen nicht einfach ablösen, sondern auch nebeneinander existieren, um dann auf einem höheren Spielniveau ineinander überzugehen. Mit dem Voranschreiten der Entwicklung und dem Älterwerden verändert sich auch der Schwerpunkt im Spiel.

    Spielen

    Quelle: Lieger 2021 in Anlehnung an Heimlich 2015

    So spielen Kinder anfangs vor allem Funktionsspiele, in denen es um das Erkunden der Welt, ihrer Gegenstände und Materialien geht, sie experimentieren damit und entdecken ihre Umgebung und alles, was sich darin findet.

    Im Alter von ca. drei Jahren zeigt sich das Symbolspiel, in dem Kinder Gegenstände zu bestimmten Spielobjekten umfunktionieren. Aus einer Schachtel wird ein Haus, aus einem Löffel ein Mikrofon etc. Das Spiel wird abstrakter.

    Wenn Kinder in dieser Art des abstrakteren Spiels dann auch in Interaktion miteinander treten, etwas gemeinsam in Form von verschiedenen Rollen spielen oder nachspielen, so spricht man vom Rollenspiel. Dies zeigt sich vor allem ab dem vierten Lebensjahr.

    Etwas später, etwa ab dem fünften Lebensjahr spielen Kinder auch Konstruktionsspiele, in denen etwas Konkretes entsteht und das Produkt im Zentrum steht. Dies kann ein Turm sein, eine Hütte, aber auch eine Kulisse für ein Rollenspiel oder die nachempfundene Rezeption eines Krankenhauses.

    Regelspiele, in denen Kinder allein oder gemeinsam entlang von Regeln einem bestimmten Spielverlauf folgen, gehören etwa ab sechs Jahren ins Spielrepertoire von Kindern. Dazu gehören sowohl Wettkampf- oder Laufspiele, Ballspiele, aber auch Brettspiele oder Lernspiele jeglicher Art.

    Entwicklungsorientierte Zugänge im Lehrplan 21

    Die Spielformen haben eine grosse Bedeutung, wenn es um das Lernen bei Kindern geht. Den Zugang zu Spielen und Lernen nennt man im Lehrplan 21 entwicklungsorientiert und definiert dabei neun verschiedene solche Zugänge. 

    Entwicklungsorientierte Zugänge

    Eine Kooperation mit Fachexpertinnen

    Die Produktelisten und Empfehlungen für die neun entwicklungsorientierten Zugänge haben wir gemeinsam mit zwei ausgewiesenen Expertinnen der Pädagogischen Hochschule Zürich erarbeitet. Lesen Sie mehr zum Projekt und wie die beiden Fachexpertinnen unser ProSpiel Sortiment beurteilen. 

    Externe Expertise

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