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    Ernährung + Essen

    Mensch

    Eine ausgewogene und gesunde Ernährung fördert die körperliche und geistige Entwicklung und schützt vor zahlreichen Krankheiten. Deshalb sollten Kinder möglichst früh an eine gesunde Ernährungsweise herangeführt werden. Woher kommt mein Essen? Was ist gesund/ungesund? Wie oft soll ich essen? Mit einfachen Hilfsmitteln lassen sich diese Fragen auf spielerische Weise nachhaltig beantworten.

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    Ernährungserziehung für Kinder

    In der Gesundheitsförderung von Kindern spielen sowohl das Zuhause als auch pädagogische Einrichtungen eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund wird die altersgerechte Gesundheitserziehung als ein eigener Bildungsbereich geführt, mit dem Ziel Kinder möglichst nachhaltig an eine gesunde Lebensweise heranzuführen. Dazu gehören ausreichend Bewegung, genügend Entspannungsphasen, erholsamer Schlaf sowie eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Je früher Kindern ein gesundes Ernährungsverhalten vermittelt wird, desto besser. Studien belegen, dass eine gesunde Ernährung im Kindesalter vor zahlreichen Krankheiten im Jugendalter schützt.

    Entwicklungsorientierte Zugänge im Bereich Essen und Ernährung

    Körper, Gesundheit und Motorik

    Im entwicklungsorientierten Zugang Körper, Gesundheit und Motorik nach Lehrplan 21 sollen Kinder ihren Körper als Zentrum erleben und die Welt durch ihr eigenes Handeln entdecken. Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten stehen deshalb auch bei unseren 10 Produktempfehlungen und den Anwendungsbeispielen im Fokus.

    Produktempfehlungen

    Kindern eine gesunde Ernährung vermitteln

    In Zeiten des Überflusses ist diese Aufgabe gar nicht so einfach. Immerhin sind energiedichte Nahrungsmittel wie Süssigkeiten und Snacks jederzeit verfügbar und für Kinder wie auch Erwachsene überaus schmackhaft. Hinzu kommt, dass viele Menschen heutzutage gar nicht mehr wissen, woher ihre Lebensmittel überhaupt stammen und was in hochverarbeiteten Fertiggerichten, Snacks und ähnlichem alles drin steckt.

    Diese Umstände führen dazu, dass Kinder zu viele Süssigkeiten, ungesunde Snacks und gesüsste Getränke konsumieren. Der Verzehr von frischem Obst und Gemüse fällt hingegen öfter zu gering aus. Um Kinder nachhaltig an ein gesundes Ernährungsverhalten heranzuführen, reicht es jedoch nicht aus, häufig Früchte und Gemüse anzubieten. Kinder müssen im Rahmen der Gesundheitserziehung auch Folgendes lernen:

    • Warum muss der Mensch essen?
    • Wie viele Mahlzeiten enthält der Speiseplan?
    • Welche Lebensmittel sind gesund/ welche ungesund?
    • Wie viel muss ich am Tag trinken?
    • Wie verhalte ich mich richtig am Essenstisch?

    Durch die Förderung von Eigenaktivität, einen ausgewogenen Speiseplan, gemeinsames Kochen sowie spannende Projekte können Eltern und Lehrpersonen aktiv das Ernährungsverhalten der Kinder nachhaltig beeinflussen.

    Wie führt man Kinder an eine gesunde Ernährungsweise heran?

    Erforschung der Lebensmittelpyramide

    Verschiedene Projekte wie das Erforschen der Lebensmittelpyramide eignen sich bestens, um Kinder für gesunde Ernährung zu sensibilisieren. Bereiten Sie Bildkarten und Prospekte mit Abbildungen verschiedenster Lebensmittel vor. Fordern Sie die Kinder dazu auf, die verschiedenen Nahrungsmittel zu benennen und zuzuordnen:

    • Was gehört zu den Backwaren?
    • Was zu Fleisch und Wurst?
    • Was gehört zu den Milchprodukten?
    • Was zu Gemüse und Früchten?

    So entwickeln die Kids ein Gefühl für Lebensmittel. Anschliessend bietet es sich an, über die Inhaltsstoffe dieser Nahrungsmittel zu sprechen. Erklären Sie den Kindern, warum unser Körper diese Nährstoffe braucht. Verzichten Sie dabei jedoch auf die Begründung "weil es gesund ist". Gerade für jüngere Kinder ist das Wort "gesund" noch wenig greifbar. Sagen Sie stattdessen lieber: "Das macht euch fit und stark. Das gibt euch viel Energie." Anhand der Lebensmittelpyramide können Sie den Kindern veranschaulichen, welche Nahrung und wie viel davon der Mensch pro Tag zu sich nehmen sollte.

    Tipp: Mit Kindern eine eigene Lebensmittelpyramide basteln

    Lassen Sie die Kinder möglichst viele Lebensmittel aus den Prospekten ausschneiden. Danach können sie die Bilder gemeinsam sortieren und auf ein Blatt Papier oder Stück Karton kleben, bis eine selbst gebastelte Ernährungspyramide entsteht.

    Gemeinsames Kochen

    Ein Bewusstsein für gesunde Ernährung schaffen Sie nicht durch die Vermittlung von grauer Theorie, sondern indem Kinder möglichst viel eigene Erfahrungen sammeln. Beziehen Sie die Kids daher in die Zubereitung der Mahlzeiten mit ein. Das macht Spass und weckt die Neugier auf frische Nahrungsmittel wie Früchte und Gemüse. Dabei sollten die Kinder möglichst an allen Arbeitsschritten beteiligt werden. Von der Auswahl der Rezepte über den Einkauf im Supermarkt bis hin zur Zubereitung und Dekoration des Esstischs.

    Ausflug zum Bauernhof / in die Bäckerei

    Kinder sollten lernen, woher ihre Lebensmittel überhaupt stammen. Ein besonders beliebtes Projekt in Kindergarten und Schule ist es daher, einen Tagesausflug zu einem Bauernhof zu unternehmen. Dort bekommen die Jungs und Mädchen einen echten Bezug zu den Lebensmitteln. Sie erfahren, woher Milch und Eier eigentlich kommen und wie man Gemüse und Getreide anbaut. Nach dem Ausflug zum Bauernhof bietet sich auch ein Besuch in der Bäckerei an. Dort erfahren Kinder wie Mehl und Eier weiterverarbeitet werden und wie am Ende das leckere Vollkornbrot auf dem eigenen Teller landet.

    Im Anschluss an das Bauernhof-/Bäckerei-Projekt können Sie gemeinsam mit den Kindern auch selbst ein paar Gemüsesorten (z.B. Paprika, Tomaten etc.) und duftende Kräuter (z.B. Basilikum, Rosmarin, Petersilie etc.) im Garten anpflanzen. Das macht den Kindern besonders viel Spass und sie beginnen, Lebensmittel mehr wertzuschätzen. Ein paar Kübel, Erde, Wasser und Samen reichen dafür bereits aus.

    Lebensmittel mit allen Sinnen erfahren

    Lassen Sie die Kinder Nahrungsmittel einmal mit allen Sinnen erfahren. Kinder essen häufig nebenbei und nehmen das Essen dabei gar nicht bewusst wahr. Bieten Sie Lebensmittel in den Geschmacksrichtungen sauer, süss, salzig und bitter an und verkosten sie diese. Lassen Sie die Kinder die Nahrungsmittel zunächst betrachten und Farbe und Struktur bestimmen. Anschliessend können sie daran riechen, die Konsistenz mit Händen und Mund ertasten, die Knusprigkeit oder Knackigkeit wahrnehmen und natürlich den Geschmack mit der Zunge erschmecken.

    Besonders spannend wird es, wenn Sie den Kindern die Augen verbinden und sie raten lassen, um welches Nahrungsmittel es sich handeln könnte. So konzentrieren sie sich noch einmal stärker auf Geschmack, Geräusche, Konsistenz.