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    Förderung der Sinne

    Mensch

    Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie entdecken die Welt die sie umgibt mit allen Sinnen. Die kindliche Entwicklung der Sinnesorgane beginnt bereits im Mutterleib, bis die Kinder jedoch ihre Sinne gezielt einsetzen können, dauert es mehrere Jahre. Zwar bildet sich die Sinneswahrnehmung von Kindern ganz von allein aus, der Prozess kann aber auf spielerische Weise unterstützt und gezielt gefördert werden.

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    Entwicklungsorientierte Zugänge im Bereich Sinneswahrnehmung

    Körper, Gesundheit und Motorik

    Im entwicklungsorientierten Zugang Körper, Gesundheit und Motorik nach Lehrplan 21 sollen Kinder ihren Körper als Zentrum erleben und die Welt durch ihr eigenes Handeln entdecken. Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten stehen deshalb auch bei unseren 10 Produktempfehlungen und den Anwendungsbeispielen im Fokus.

    Produktempfehlungen

    Die Entwicklung der Sinneswahrnehmung

    Im Kindergartenalter sind Kinder besonders aufmerksame und interessierte Entdecker. Aus eigenem Interesse erforschen sie sich selbst und die Welt um sie herum und lernen dabei, sich in ihrem Umfeld zurechtzufinden. Dabei spielen selbstverständlich die Sinne eine Schlüsselrolle, die im jungen Alter jedoch noch nicht völlig ausgereift und entwickelt sind. Die Entwicklung der Sinneswahrnehmung kann durch die Eltern oder Erzieher zwar nicht beschleunigt, dafür aber auf altersgerechte und spielerische Weise gefördert werden.

    Bei der Geburt sind die Fähigkeiten der einzelnen Sinnesorgane unterschiedlich ausgeprägt. Auch im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt sich jedes Sinnesorgan in einem anderen Tempo. Der Sehsinn beispielsweise ist bei Neugeborenen schwach ausgeprägt und entwickelt sich im Laufe der ersten Lebensjahre. Säuglinge können meist bereits gut hören, Geräuschquellen aber noch nicht lokalisieren. Der Tast-, Geruchs- und Geschmackssinn ist bei Babys hingegen bereits gut ausgebildet, da diese Sinne wichtig sind, um eine enge Bindung zu den Eltern aufzubauen.

    Jedes Kind entwickelt sich in seinem ganz eigenen Tempo - während die einen Kinder bereits früh laufen oder sprechen lernen, brauchen andere deutlich mehr Zeit. Wenn ein Kind in seiner Entwicklung scheinbar hinterherhinkt, stellt dies meist kein Problem dar. Auch Wahrnehmungsstörungen kommen im jungen Alter relativ häufig vor. Sie verschwinden meist entweder von selbst oder lassen sich durch gezielte Förderung der Sinneswahrnehmung leicht beheben. Besonders durch Wahrnehmungsspiele können die Sinne der Kinder auf spielerische Weise gefördert werden. In Zweifelsfällen lohnt sich der Besuch bei einem Kinderarzt. Dieser kann dabei helfen, eine geeignete Förderungsmassnahme für das Kind zu finden.

    Wahrnehmungsspiele – spielerisch die Welt erkunden

    Für eine gesunde Entwicklung der Sinne ist es von grösster Bedeutung, den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre natürliche Entdeckungslust auszuleben und die Welt um sie herum eigenständig zu entdecken. Kinder lernen besonders schnell, wenn Lernprozesse mit Spiel und Spass verbunden sind. Fähigkeiten, die mit der Sinneswahrnehmung zusammenhängen, entwickeln sie im Rahmen von spielerischen Aufgaben und Aktivitäten am besten. Sinnesförderung bietet viel Freiraum für kreative, vielseitige Spielideen und kann überall erfolgen - in der freien Natur sowie in geschlossenen Räumen. Besonders sinnvoll ist es, Wahrnehmungsspiele auszuwählen, die sich auf die Förderung eines bestimmten Sinnesorganes fokussieren.

    Förderung des Sehsinns

    Der Sehsinn und die Augen der Kinder werden bei beinahe allen Aktivitäten im Kindergarten, der Kita und der Schule, aber auch im eigenen Zuhause gefördert. Ob beim Malen oder Basteln, beim Spielen mit Bausteinen, beim Versteckspiel oder beim Memoryspiel - die meisten Spiele erfordern von den Heranwachsenden genaues Hinsehen, um sich in ihrer Umgebung orientieren und konkrete Aufgaben bewältigen zu können. Die Kinder lernen, ihren Sehsinn ganz gezielt einzusetzen und der Situation angemessen zu reagieren.

    Förderung des Hörsinns

    Besonders in der Dunkelheit gewinnt der Hörsinn an Bedeutung. Spiele, die die Förderung des Gehörs zum Ziel haben, sind also besonders effektiv, wenn die Kinder ihre Augen schliessen oder eine Augenbinde benutzen. Auf diese Weise wird verhindert, dass sie sich durch visuelle Reize ablenken lassen. Sie lernen dabei, sich voll und ganz auf ihren Hörsinn zu konzentrieren und sich auf ihre Ohren zu verlassen. Hörmemory, Klangwürfel oder Flüstertelefone können eingesetzt werden, um die Kleinen spielerisch dazu aufzufordern, genauer hinzuhören.

    Förderung des Tastsinns

    Bereits im jüngsten Kindesalter erforschen die kleinen Entdecker die Welt mit ihren Händen und Füssen. Der Tastsinn lehrt die Kinder, wie sich ihre Umwelt anfühlt und welche Berührungen angenehm und welche eher zu vermeiden sind. Durch Wahrnehmungsspiele kann der Tastsinn auch gezielt gefördert werden, beispielsweise indem verschiedene von den Eltern oder Erziehern ausgewählte Gegenstände und Oberflächen erfühlt werden. Auch hier empfiehlt sich das Schliessen der Augen, um visuelle Reize auszuschalten und die Konzentration auf die Empfindungen der Hände zu richten.

    Förderung des Geruchsinns

    Dem Geruchssinn wird meist weniger Aufmerksamkeit gezollt als dem Seh- oder Hörsinn, doch auch dessen gesunde Entwicklung ist von grosser Bedeutung. Die Riechfähigkeit der Kinder kann durch Spiele wie Duft-Lotto gezielt gefördert werden. Auf spielerische Weise lernen die Kinder, Düfte verschiedener Art kennenzulernen und zuzuordnen. So entwickeln die Kleinen ein besonders feines Näschen.

    Förderung des Geschmacksinns

    Auch der Geschmackssinn und der Mund sind ein wichtiger Teil der Sinneswahrnehmung und können durch Spiele gezielt gefördert werden. Eltern und Erzieher können die Fähigkeit zur Unterscheidung von Geschmacksrichtungen fördern, indem sie mit den Kindern beispielsweise unterschiedliche Lebensmittel probieren. Die Kinder können anschliessend versuchen, deren Geschmack zu beschreiben und einzuordnen.