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    Orff-Instrumente

    Musik

    "Die Musik fängt im Menschen an." Diese Aussage bildet die Grundlage des musikpädagogischen Konzepts von Carl Orff. Beim Musizieren mit Orff-Instrumenten geht es nicht darum, bestehende Lieder möglichst gut nachspielen zu können, sondern Musik, Rhythmus und Tanz durch Improvisation, Fantasie und Kreativität zu vereinen. Der Umgang mit den Elementen Musik, Sprache und Bewegung fördert die Kreativität und den Ideenreichtum der Kinder. Spiel und Improvisation führen zu einem sich selbst verwirklichenden Gestalten und fördern das Selbstbewusstsein und die soziale Entfaltung der Kinder.

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    2.5 - 930
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    Orff-Instrumente - eine Welt aus Klang und Kreativität

    Für Kinder ab 3 Jahre bietet der musik- und tanzpädagogische Ansatz von Carl Orff einen wundervollen Einstieg in einen modernen Musikunterricht. Die Verwendung von Orff-Instrumenten ist ausdrücklich für einen kreativen und offenen Einsatz gedacht. Improvisation und individuelle Ausdrucksformen jedes einzelnen finden hier Platz. So ist eine musikalische Früherziehung möglich, die dank einer gelungenen Symbiose von rhythmischer Musik, Tanz und Gesang zu einem Erlebnis für jedes Kind wird.

    Wofür steht der Name "Carl Orff"?

    Das "Orff-Schulwerk" bildet das Konzept hinter dem musikpädagogischen Ansatz von Carl Orff. Gemeinsam mit Dorothee Günther erschuf Carl Orff in den 1920er Jahren den fortschrittlichen Ansatz eines Musikunterrichts, der Musik mit Sprache und Bewegung verbinden will. Unter dem Eindruck von den Werken professioneller, zeitgenössischer Tänzer und Musikforscher gelang es ihm eine Musik- und Tanzpädagogik zu entwickeln, die er selbst als "elementar" beschrieb. Darunter verstand er Ausdruckweisen durch rhythmische Musik und fliessende Bewegungen die kulturübergreifend dem Menschen nahe sind.

    Carl Orff ging es darum "Musik, die man selbst tun muss, in die man nicht als Hörer, sondern als Mitspieler einbezogen ist" (Carl Orff) für die musikalische Früherziehung zu schaffen und zu nutzen. Improvisation, aktive Beteiligung und das Ausleben von Kreativität sind Kernelemente dieses pädagogischen Konzepts. Gerade deshalb sind die Einsatzmöglichkeit besonders vielseitig. Orffs-Konzept ist bewusst so gestaltet, dass eine intuitive Mitwirkung durch die Kinder möglich ist abseits von monotonem Frontalunterricht.

    Orff-Instrumente - eine Fülle an Möglichkeiten

    Zu den Orff-Instrumenten zählt ein breites Repertoire an Schlag- und Rhythmusinstrumenten. Während auch der Ansatz von Carl Orff über die Jahrzehnte weiterentwickelt wurde, haben weitere Instrumente als Bereicherung Einzug in das Orff Instrumentarium gehalten. Auch Effektinstrumente zur Imitation von Naturgeräuschen bilden nun einen wesentlichen Teil und lassen Kinderohren staunen.

    Orff Instrumente zeichnen sich stets dadurch aus, dass sie jedem Kind ein einfaches und schnelles Mitmachen ermöglichen. Es bedarf keines aufwendigen Trainings, sondern nur der Bereitschaft zur Teilnahme und der Spass kann vom ersten Moment beginnen. Diese problemlose Handhabung macht den Einsatz von Orff-Instrumenten gerade auch in der Heilpädagogik interessant. Jeder ist aktiv beteiligt und bereichert durch seinen Beitrag das gemeinsame Werk der Gruppe. Ganz nach persönlichem Interesse können die Kinder aus Instrumenten auswählen, die vom optischen und klanglichen verschiedenste Eindrücke vermitteln.

    Orff-Instrumente im Sortiment von ProSpiel

    Bei ProSpiel finden Sie eine grosse Auswahl an beliebten Orff-Instrumenten in verschiedenen Ausführungen und Tonlagen. Bei ProSpiel finden Sie eine grosse Auswahl an beliebten Orff-Instrumenten in verschiedenen Ausführungen und Tonlagen. Die Stabspiele Xylophon, Glockenspiel und Metallophon bilden die Basis des Orff Instrumentariums, denn sie sind für Rhythmus, Melodie und Harmonie verantwortlich. Fellinstrumente wie Bongos, Tambourin und Handtrommeln geben der Musik rhythmische Unterstützung. Und zu guter Letzt dürfen auch die Effektinstrumente nicht fehlen, denn erst Rasseln, Okarinas, Triangel usw. bringen Abwechslung in den Gesamtklang.

    Xylophon

    Dieses Stabspiel besteht aus einer oder zwei Reihen von liegend nebeneinander angeordneten, hölzernen Klangstäben. Durch das Anschlagen mit einem Holzschlägel können simple Tonfolgen oder komplexere Melodien gespielt werden. Während die ersten, langen Stäbe einen tiefen Klang erzeugen, verkürzen sich die Klangstäbe einer Reihe zunehmend, wodurch der Ton immer höher wird.

    Cajon

    Dieser Name lässt sich am treffendsten mit "Trommelhocker" übersetzen und ist ein ursprünglich aus Südamerika stammendes Instrument. Sitzend auf der Cajon wird mit den Händen auf den Hocker getrommelt. Je nachdem an welcher Stelle dabei getrommelt wird, unterscheiden sich die erzeugten Töne in Klang und Charakter.

    Kazoo

    Hierbei handelt es sich um ein Membranophon. Die eigene Stimme wird durch eine Membran in der Kazoo in ihrem Klang verändert. Es wird dementsprechend in das Instrument "hineingesungen", weshalb die Kazoo zu den so genannten Ansingtrommeln gehört.

    Klangschale

    Diese zumeist bronzenen Schalen werden durch direktes Anschlagen oder Anreiben in Schwingung versetzt. Dafür wird ein Holzklöppel verwendet, der für einen besonders weichen Klang mit Filz bezogen sein kann. Klangschalen erzeugen einen angenehm durchdringenden Ton.

    Boomwhackers

    Hinter dieser Bezeichnung versteckt sich ein Instrument aus der Gruppe der Schlagidiophone. Boomwhackers sind Kunststoffröhren verschiedener Länge, die durch Schlagen auf den Körper oder beliebige Gegenstände und Oberflächen unterschiedliche Töne erzeugen.

    Glockenspiel

    Die Klangstäbe dieses Stabspiels können ebenfalls in einer oder zwei Reihen angeordnet sein und werden mit einem dünnen Holzschlägel in Schwingung versetzt. Das Glockenspiel verfügt über Metall-Klangstäbe, die einen helleren Ton erzeugen als beim verwandten Xylophon.

    Tambourin / Handtrommel

    Eine Membran über einen (Holz-)Rahmen gespannt ergibt eine Handtrommel. Der Tambourin als eine Unterart dieses Schlaginstruments hat oft zusätzlich metallische Schellen im Rahmen eingelassen. Am einfachsten lässt sich das Instrument durch Schlagen mit der Hand oder gegen den eigenen Körper spielen. Der Einsatz eines Schlägels ist aber auch möglich.

    Metallophon

    Dies ist ein weiterer Vertreter der Stabspiele. Mit seinen Metall-Klangstäben ähnelt es sehr dem Glockenspiel, ist aber zumeist grösser und hat einen etwas tieferen Klang. Auch hier wird ein Schlägel verwendet, um einzelne Tönen bis hin zu anspruchsvollen Melodien zu spielen.

    Klangstäbe

    Diese paarweisen Holzstäbe werden gegeneinander geschlagen, um rhythmische Tonfolgen zu erzeugen. Es handelt sich um ein Perkussionsinstrument, dessen Verwendung durch eine lockere Haltung in den Händen spielend gelingt.

    Triangel

    Die unverwechselbare Dreiecksform der Triangel entsteht aus einem gebogenen Stahlstab. Während eine Hand dieses Dreieck durch eine Haltevorrichtung wie eine Schnur hochhält, kann die andere Hand mit Hilfe eines weiteren Stabs die Triangel anschlagen. Ein heller, lange anhaltender Ton entsteht.

    Okarina

    Diese Gefässflöte ist relativ klein und handlich. Aus Ton gearbeitet erzeugt sie durch den Luftstrom beim Spiel einen warmen, weichen Klang. Das Zuhalten und Öffnen von Fingerlöchern ermöglicht ebenfalls das Spielen von leichten Melodien.

    Musikalische Früherziehung durch Orff-Instrumente

    Die einfache Benutzung der Orff-Instrumente ermöglicht es jedem Kind am Musikunterricht Teilzunehmen. Ein positives Erlebnis in der Gruppe, dass Selbstbewusstsein gibt und zur Offenheit ermutigt. Auf diese Weise wird das soziale Miteinander durch das gemeinsame Musizieren gestärkt. Durch den Freiraum zur Improvisation bieten die Orff-Instrumente den Kindern zudem die wunderbare Möglichkeit ihre Fantasie zur gemeinsamen Gestaltung des Unterrichts mit einfliessen zu lassen. So kann ein Gesamtkunstwerk entstehen, das gerade durch das eigene Mitwirken einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

    Dabei ist der Einsatz der Orff-Instrumente nicht allein zur fröhlichen Unterhaltung geeignet. Durch Anleitung und Ermutigung durch Erzieher oder Lehrkraft wird aus ihnen ein pädagogisch wertvolles Werkzeug zur Förderung der kindlichen Entwicklung. Der rhythmische Charakter der Orff-Instrumente schult sowohl Gehör als auch das Taktgefühl. Zugleich wird ein Empfinden für Harmonien geschaffen, während die Wahrnehmung von einer Vielzahl verschiedener Töne und Klänge die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit fördert. Gerade diese Verschiedenartigkeit der Orff-Instrumente gestaltet den Musikunterricht abwechslungsreicher und interessant.

    Auch komplexe Themen, wie das Notenlernen oder ein Verständnis für Rhythmus und Takt in der Musik, lassen sich mit den leicht zu bedienenden Orff-Instrumenten veranschaulichen. Die praktische Anwendung hilft Kindern jeder Altersgruppe neue oder komplexe Inhalte besser nachvollziehen zu können. Zudem lässt sich durch das direkte Umsetzen von Gelerntem ein weitaus langanhaltenderer Lerneffekt erzielen.

    Die Bewegung im Raum zum Rhythmus von Musik und Gesang ist ein weiteres wertvolles Element für die Gestaltung des Unterrichts. Die Wahrnehmung des Körpers und seiner Fähigkeit sich durch Bewegung auszudrücken ist eine intensive Erfahrung für Kinder. Bereits den Jüngsten ist ein Spass an Bewegung eigen, der hier in eine kreative Bahn gelenkt werden kann.

    Es zeigt sich eine Fülle an positiven Effekten und Vorteilen beim Einsatz von Orff-Instrumenten. Bei der Arbeit mit Kindern in einer Gruppe bringen sie Spass und Abwechslung, während elementare Themen der musikalischen Früherziehung praktisch vermittelt werden können.

    Der Mensch Carl Orff, geboren 1895 in München, erlangte bis zu seinem Tod im Jahr 1982 grosse Anerkennung als Komponist und Pädagoge. Bis heute haben seine Werke bedeutenden Einfluss auf die Gestaltung eines fortschrittlichen Musikunterrichts für Kinder ab dem Kindergartenalter. Noch zu Lebzeiten wurde er wiederholt mit Ehrungen wie dem Grossen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland oder der Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgezeichnet.