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    Feinmotorik

    Lernen
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    Ausschneiden, Jacke aufknöpfen, Stift halten - deshalb sind feinmotorische Fähigkeiten so wichtig

    Ob das Auf- und Zudrehen einer Flasche, Knote und Schleife binden oder das Anspitzen eines Stiftes - all diese Tätigkeiten haben eins gemeinsam: Sie erfordern feinmotorische Fähigkeiten. Bei ProSpiel finden Sie eine grosse Auswahl an Spielsachen zur Förderung der Feinmotorik für Kita, Kindergarten, Schule und Co.

    Was versteht man unter Feinmotorik?

    Bei der Feinmotorik handelt es sich um kleine und sehr präzise Bewegungen. Ob das Platzieren eines Gegenstandes, Mund- und Zungenbewegungen oder das Halten eines Stiftes - all das sind feinmotorische Fähigkeiten, die wir im Alltag immer wieder benötigen. Kinder müssen diese Fähigkeiten erst noch entwickeln, weshalb eine gezielte Förderung von Vorteil ist.

    Bei feinmotorischen Fähigkeiten wie dem Greifen oder Festhalten von Gegenständen kommt es zu einem komplexen Zusammenspiel aus Beweglichkeit, Koordination und visuellen Informationen. Für all diese kleinen, feinen Bewegungsabläufe sind viele kleine Muskeln zuständig. Die gezielte Bewegung dieser Muskeln erfordert Zeit und Übung.

    In Kita und Kindergarten erwerben Kinder durch das Basteln bereits Grundlagen für die Feinmotorik. Diese feinmotorischen Fähigkeiten sind eine wichtige Vorläuferfähigkeit für das Erste Schreiben in der Grundschule. Das Halten eines Stifts erfordert viel Übung und ist sehr komplex. Neben der Fingerfertigkeit umfasst die Feinmotorik noch einige weitere Bereiche:

    • Mimik der Gesichtsmuskeln
    • Mund- und Zungenbewegungen
    • Zehenbewegungen

    Die Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten: Ein kurzer Überblick

    Gehen wir kurz auf die feinmotorischen Fähigkeiten ein, über die Kinder in der Regel nach einer gewissen Zeit verfügen. Selbstverständlich stellt das nur einen groben Überblick dar und Abweichungen davon sind völlig normal. Jedes Kind entwickelt sich schliesslich in seinem eigenen Tempo.

    • Circa 3 Monate nach der Geburt:

      Greifen nach ersten Gegenständen. Einzelne Finger werden bewegt und sind nicht mehr ständig zu Fäusten geballt.

    • Nach circa 9 bis 10 Monaten:

      Koordination beider Hände funktioniert weitestgehend und auch das Klatschen funktioniert schon.

    • Mit circa 12 Monaten:

      Kinder können kleine Gegenstände mit zwei Fingern halten (Pinzettengriff).

    • Mit circa 16 bis 18 Monaten:

      Kinder lernen das erste Mal, Besteck zu halten

    • Ab 2,5 bis 3 Jahren:

      Kinder lernen mit der Schere umzugehen (Ausschneiden, Halten, Koordinieren)

    • Ab circa 4 Jahren:

      Auge-Hand-Koordination gelingt immer besser - das gezielte Platzieren von Gegenständen oder das Gehen mit vollem Wasserglas fällt immer leichter.

    • Ab circa 6 Jahren:

      Die grundlegende feinmotorische Entwicklung ist abgeschlossen. Sie lässt sich jedoch weiterhin fördern und verbessern - gerade wenn es um das Schreiben geht, ist die gezielte Förderung feinmotorischer Fähigkeiten unerlässlich.

    Feinmotorik: Wichtige Grundvoraussetzung für das Schreiben

    Grundschullehrpersonen berichten immer häufiger, dass die Fähigkeiten, die als Grundvoraussetzung für das Erlernen der Handschrift gelten, abnehmen. Diese Abnahme der feinmotorischen Fähigkeiten bewirken oft eine unleserliche Handschrift und/oder eine Verkrampfung bzw. Ermüdung der Hände von Schüler*innen. Lehrpersonen sollten bei frisch eingeschulten Kindern daher v.a. auf die folgenden feinmotorischen Fähigkeiten achten:

    • Flasche auf- und zudrehen
    • Stift anspitzen -Knoten und Schleife binden
    • Entlang einer Linie schneiden
    • Bilder ausmalen
    • Knoten und Schleife binden
    • Ein Blatt Papier genau von Ecke zu Ecke falten
    • Jacke auf- und zuknöpfen

    Das sind wichtige Vorläuferfähigkeiten für das Erlernen einer Handschrift und das korrekte Halten eines Stiftes. Die Kraft beim Schreiben muss passend dosiert werden und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Eine gut ausgeprägte Feinmotorik ist dafür unerlässlich. Damit Kinderhände beim Schreiben nicht verkrampfen oder ermüden, ist die Haltung des Stiftes im Dreipunktgriff besonders wichtig. Der Griff sollte nicht zu weit oben, aber auch nicht zu weit unten ansetzen. Wenn Kindern die Fähigkeiten fehlen, die für den Dreipunktgriff erforderlich sind, reicht es nicht lediglich die richtige Stifthaltung zu üben: Zunächst müssen grundlegende feinmotorische Fertigkeiten geschult werden.

    Spielerisch die Feinmotorik von Kindern fördern

    Beim Basteln lässt sich die Feinmotorik von Kindern spielerisch und leicht fördern. Wenn Kinder beim Malen einen Buntstift halten oder mit der Schere etwas ausschneiden, erfordert das Fingerfertigkeit und eine erhöhte Konzentration. Auch das Formen mit Knete, das Knüpfen von Freundschaftsbändern oder das Fädeln von Perlen auf eine Schnur sind ideale Gelegenheiten, um die feinmotorischen Fähigkeiten der Kinder ganz nebenbei zu fördern. Diese Übungen und Spiele können zum Einsatz kommen, um die Feinmotorik von Kindern auf kreative Art und Weise zu trainieren:

    • Das Bauen von Sandburgen:

      Erlaubt kreative Freiheit und fördert den Tastsinn, Temperatursinn und die Feinmotorik.

    • Fingerreime:

      Sprüche wie das "Das ist der Daumen..." fördern nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die Sprachentwicklung.

    • Melodien nachspielen:

      Lassen Sie die Kinder eine Melodie auf dem Xylophon nachspielen. Das schult Feinmotorik und Gehör zugleich.

    • Die beste Grimasse:

      Ideal für das Training der vielen kleinen Gesichtsmuskel. Zudem bauen die Kleinen schnell Hemmungen ab und kommen anderen Kindern dadurch näher.

    • Mikado spielen:

      Ideales Spiel zur Schulung der Feinmotorik für etwas ältere Kinder. Beim Geschicklichkeitsspiel werden dünne Stäbchen wild durcheinander geworfen und müssen so aus dem Gewirr herausgezogen werden, dass sich kein anderes Stäbchen bewegt.

    Welche Arten von Spielzeug zur Schulung der Feinmotorik gibt es?

    Hier finden Sie eine Übersicht über unsere beliebtesten Spielsachen zur Schulung der Feinmotorik:

    Auge-Hand-Koordination

    Die Auge-Hand-Koordination bezeichnet das komplexe Zusammenspiel von visuellen und motorischen Fähigkeiten. Ob das Greifen eines Balls, das genaue Platzieren eines Gegenstandes oder das Schreiben mit dem Stift - all das ist zunächst eine grosse Herausforderung für Kinder. Die Kids müssen ihre Kraft richtig dosieren und die Bewegungen der Arme und Hände immer wieder mit ihren visuellen Fähigkeiten abgleichen. Dieser komplexe Vorgang kann mit pädagogisch wertvollen Spielen wie Ubongo, Kirschräuber oder einem Magnet-Labyrinth wunderbar gefördert werden.

    Tasten + Fühlen

    Der Tastsinn spielt eine entscheidende Rolle in der kindlichen Entwicklung. Durch Tasten und Fühlen sammeln Kinder Informationen über ihre Umwelt. Über den Tastsinn erfahren sie, wie bestimmte Gegenstände beschaffen sind und entwickeln ein realistisches Raumempfinden. Um den Tastsinn zu fördern, eignen sich Wahrnehmungsspiele in der Natur hervorragend. Kinder können dort die verschiedensten Strukturen und Materialien erfühlen - wie z.B. Bäume, Erde, Laub oder Wasser. Für drinnen gibt es ebenfalls tolle Tastspiele wie Sensorikfühlblocks, das Streichelspiel oder Blinde Kuh.

    Sandwanne

    Das Naturmaterial Sand spricht alle Sinne an. Vor allem feinmotorische Fähigkeiten können mit dem faszinierenden Material gefördert werden. Je nach Raumtemperatur fühlt sich der Sand warm oder kalt an. Sand kann in der Sonne wunderbar erwärmt und im Kühlschrank gekühlt werden. Auf diese Weise wird der Temperatursinn der Kinder angeregt. In jeder Hand befinden sich mehr als 17'000 Tastrezeptoren. Rieselt der Sand durch die kleinen Kinderhände, wird auch der Tastsinn stimuliert. Damit sich die Kleinen auch drinnen mit dem Sand beschäftigen können, empfiehlt sich eine Sandwanne.

    Feinmotorik: Zur Bewältigung des Alltags unerlässlich

    Ob Schuhe zubinden, das korrekte Halten eines Stiftes oder das Ausmalen von Bildern: Im Alltag begegnen uns feinmotorische Fähigkeiten überall. Wird die Feinmotorik von Kindern nicht entsprechend gefördert kann das gravierende Folgen haben. Spätestens beim Schuleintritt zeigen Kinder, deren Feinmotorik unzureichend trainiert wurde, Probleme beim Schreiben oder Zeichnen. Sie haben dann möglicherweise auch Probleme beim Schuhe zubinden oder mit der Mimik und Gestik. Die altersgemässe Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten ist von grosser Bedeutung, da sich der Entwicklungsstand auch auf andere Entwicklungsbereiche auswirken kann.

    Fehlen feinmotorische Fähigkeiten im Unterricht, wird das Kind Mühe haben zu folgen. Es schreibt viel langsamer und mühevoller und kommt deshalb nicht richtig mit. Das kann sogar soweit gehen, dass Kinder mit feinmotorischen Schwierigkeiten ein negatives Selbstbild entwickeln und von Selbstzweifeln geplagt sind. Häufiges Bauch- und Kopfweh, emotionale Probleme und Lernschwierigkeiten sind dann keine Seltenheit. Um diesen Teufelskreislauf erst gar nicht entstehen zu lassen, ist es wichtig, die feinmotorischen Fähigkeiten zu fördern. Wenn ein Kind bei Schuleintritt dennoch Schwierigkeiten mit der Feinmotorik hat, ist es nicht zu spät: Mit Spielen und vielen kreativen Übungen lässt sich das ganz leicht aufholen. Das stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder und verschafft ihnen viele kleine Erfolgserlebnisse.