02.04.2026

Betreuung Laubegg Winterthur – wenn Raum neu gedacht wird

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Steigende Kinderzahlen und begrenzte räumliche Möglichkeiten stellten die Betreuung Laubegg vor eine herausfordernde Situation. Mit einer gezielten Umgestaltung entstand eine Lösung, die mehr Spiel- und Rückzugsflächen schafft, ohne bauliche Veränderungen zu erfordern.

Betreuungsalltag mit steigenden Anforderungen

Mittagszeit in der Betreuung Laubegg in Winterthur: Kinder spielen, bauen, lesen und wechseln selbständig zwischen Aktivitäten. Der Raum ist belebt, aber gleichzeitig klar strukturiert und für die Betreuungspersonen gut überschaubar. Was heute selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis einer gezielten Weiterentwicklung, die aus einem echten Bedürfnis entstand: mehr Kinder, aber gleich viel Platz.

Einrichtungsname:

Betreuung Laubegg

Ort:

8406 Winterthur

Umsetzung:

Herbst 2025

Art des Projekts: 

Umgestaltung und Ergänzung bestehender Räume

Projektbudget:

ca. CHF 14’000

Fläche:

3 Räume am Standort

Das Spielhaus bietet uns mehr Fläche – einfach in die Höhe gedacht. Das war für uns entscheidend.
Christina Kobel
Beutruungsleitung

Mehr Fläche im gleichen Raum

Um den Raum besser zu nutzen, wurde das bestehende Mobiliar gezielt ergänzt. Ein zweistöckiges Spielhaus nutzt die Raumhöhe und schafft auf einer zweiten Ebene zusätzliche Spiel- und Aufenthaltsflächen. Beliebte Rollenspielmaterialien wie etwa ein komplett bestückter Marktstand, aber auch neue Teppichen und Matten, Softbausteinen sowie zusätzliche Spiele ergänzen die Umgebung und schaffen zusätzliche Spielmöglichkeiten.

Gleichzeitig wurden die Nutzungsmöglichkeiten im Raum klarer gegliedert: unten ist Platz für aktives Spiel, oben ein Rückzugsort zum Bücher anschauen oder für ruhige Hörmomente. Diese klare Aufteilung wird von den Kindern intuitiv genutzt und bringt spürbar mehr Ruhe in den Alltag. Spiel, Rückzug und Bewegung können parallel stattfinden, ohne sich gegenseitig zu stören.

Im Gespräch mit Christina Kobel

Christina Kobel ist Leiterin der Betreuung Laubegg, einer familien- und schulergänzenden Betreuung für Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse im Schulhaus Laubegg in Winterthur. Rund 140 bis 150 Kinder nutzen das Angebot zu unterschiedlichen Zeiten im Tagesverlauf.

Frau Kobel, was war die Ausgangslage für das Projekt?

«Unsere Kinderzahlen sind gestiegen, gleichzeitig ist Raum in der Stadt Winterthur knapp. Wir hatten etwa 20 bis 30 Kinder mehr und mussten eine Lösung finden, ohne baulich etwas zu verändern. Dazu kommt, dass unsere Räume am Wochenende teilweise auch für andere Anlässe genutzt werden. Die Anforderungen an den Raum sind also insgesamt hoch.»

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Welche Wünsche standen am Anfang der Umgestaltung?

«Wir wollten mehr nutzbare Fläche schaffen und gleichzeitig einen Bereich, der nicht nur fürs aktive Spiel da ist, sondern auch Rückzug ermöglicht. Das Spielhaus war dafür ideal, weil es die Höhe des Raums nutzt und eine zusätzliche Ebene bietet.»

Gab es besondere Anforderungen an Material und Gestaltung?

«Ja, auf jeden Fall. Ein grosses Thema war die Akustik. Wenn viele Kinder in einem Raum sind, wird es schnell laut. Holz als dominierendes Material sorgt für eine warme Atmosphäre und hat positive Auswirkungen auf die Akustik. Ergänzend haben wir transparente Elemente aus Plexiglas gewählt, um die Übersicht für die Betreuenden zu gewährleisten und den Kindern dennoch Rückzug zu ermöglichen.

Auch die Qualität der Materialien war für uns entscheidend. Die Einrichtung sollte dem intensiven Alltag standhalten und zugleich flexibel erweiterbar bleiben.»

Spielten auch Nachhaltigkeit und Herkunft der Produkte eine Rolle?

«Ja, das war sowohl uns als auch der Stadt Winterthur wichtig. Wir wollten ein Bewusstsein dafür haben, woher die Produkte stammen, wie sie hergestellt werden und ob sie auch langfristig sinnvoll sind. Deshalb war für uns entscheidend, mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten, bei dem Qualität und Haltung übereinstimmen.»

Wie haben die Kinder auf die neue Umgebung reagiert?

«Sehr positiv. Es gab regelrecht einen Run auf das Spielhaus und wir mussten zuerst gemeinsam Regeln definieren. Das zeigt, wie attraktiv der neue Bereich für die Kinder ist.»

Das Spielhaus ist ein echtes Highlight. Die Kinder sind begeistert und nutzen es genau so, wie wir es uns vorgestellt haben.
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Wie fallen die Rückmeldungen von Team und Eltern aus?

«Auch im Team und bei den Eltern kommt die neue Lösung sehr gut an. Am Anfang war es nicht ganz einfach, sich alles nur anhand der Planung vorzustellen. Umso schöner war es zu sehen, wie stimmig sich am Ende alles in den Raum eingefügt hat.»

Ein Raum, der den Alltag spürbar entlastet

Die Betreuung Laubegg zeigt, wie sich bestehende Räume auch unter engen Bedingungen wirkungsvoll weiterentwickeln lassen. Entscheidend ist eine Planung, die sich am Alltag orientiert und den vorhandenen Raum deutlich besser nutzbar macht.

Was andere Einrichtungen daraus mitnehmen können:

  • Raumhöhe nutzen: Zusätzliche Ebenen schaffen neue Flächen

  • Zonen statt Räume: Klare Bereiche ermöglichen parallele Aktivitäten

  • Rückzug mitdenken: Ruhige Orte sind auch in lebendigen Settings wichtig

  • Material bewusst wählen: Holz verbessert Atmosphäre und Akustik

  • Flexibel planen: Lösungen sollten mit den Anforderungen mitwachsen

Gemino Spielhäuser

Spielhäuser bei ProSpiel

Spielhäuser schaffen klar gegliederte Bereiche im Raum und bieten Kindern einen geschützten Ort zum Spielen, Verstecken, Beobachten und Zurückziehen. Ob als Ergänzung in der Spielecke oder als gezielt eingesetztes Element für Rollenspiel und ruhige Momente: Entdecken Sie vielseitige Spielhäuser für pädagogische Einrichtungen.

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