Welche Herausforderungen standen am Anfang des Projekts?
«Zu Beginn war mir nicht bewusst, dass viele Möbel nicht direkt an Lager sind, sondern auftragsbezogen beschafft werden. Was jedoch bei einer so grossen Menge an Material nachvollziehbar ist.
Wichtig war für uns, dass die Umsetzung dennoch verlässlich geplant und transparent kommuniziert wurde. Am Ende wurde das gesamte Projekt innerhalb von rund vier Monaten abgeschlossen. Rückblickend empfinde ich das als sehr schnell.»
Gab es besondere Anforderungen an Möbel, Materialien oder Raumgestaltung?
«Wir wollten keine klassischen Schulzimmer mit viereckigen Tischen. Stattdessen sollte eine Umgebung mit verschiedenen Sitz-, Arbeits- und Spielmöglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen entstehen: Bodenflächen, Matten, Kissen, Sitzecken, Stühle, Hocker, Kindersofas und kleine Höckerli. Auch Klettermöglichkeiten gehören dazu und bringen Bewegung ganz natürlich in den Alltag.
Die Einrichtung sollte also nicht starr vorgeben, wie die Kinder den Raum nutzen. Mir war wichtig, dass sie individuell und vielseitig gestaltet ist, damit die Kinder selbst entscheiden können, was für sie gerade am besten passt.»