26.01.2026

Lernen im Alltag gestalten – Einblicke aus der Schule Aarburg

Referenz Schule Aarburg

Gerade in einem herausfordernden Setting zeigt sich, wie wirkungsvoll durchdachte Raumlösungen sein können. Zwei Lehrpersonen der Schule Aarburg entwickeln ihre Lernräume deshalb seit mehreren Jahren gezielt weiter – ohne grosse Umbauten, Schritt für Schritt und nah am pädagogischen Alltag.

Raumgestaltung für heterogene Lerngruppen

Die Schule Aarburg steht für einen Schulalltag, in dem Vielfalt zur Normalität gehört. In den Schulzimmern treffen unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen aufeinander: grosse Klassen, ein hoher Anteil an Kindern mit DaZ-Bedarf, integrative Settings und Platzmangel prägen den Alltag. Hier zeigt sich tagtäglich, wie stark Raumgestaltung, Möblierung und Materialwahl den Unterricht beeinflussen. Die beiden Lehrpersonen Melanie Freiburghaus und Tamara Steiner setzen deshalb seit mehreren Jahren bewusst auf eine schrittweise, pädagogisch fundierte Weiterentwicklung ihrer Lernräume.

Einrichtungsname:

Schule Aarburg

Ort:

4663 Aarburg AG

Umsetzung:

Laufend (langjährige Kundinnen)

Art des Projekts: 

Spiel- & Lernmaterialien, Möblierung

Webseite:

Schule Aarburg

Melanie Freiburghaus / Tamara Steiner
Durch klare Strukturen ist unser Schulalltag ruhiger und für Kinder wie Lehrpersonen übersichtlicher geworden.
Melanie Freiburghaus / Tamara Steiner
Klassenlehrpersonen 2c / 2d Schule Aarburg

Im Gespräch mit Melanie Freiburghaus & Tamara Steiner

Klassenlehrpersonen Klasse 2c / 2d der Schule Aarburg

Melanie Freiburghaus und Tamara Steiner unterrichten seit vielen Jahren im Zyklus 1 und kennen die Herausforderungen grosser, heterogener Klassen aus dem Alltag. 


Was war Ihnen bei der Weiterentwicklung Ihrer Räume besonders wichtig?

„Vor den Veränderungen waren die Räume funktional, boten jedoch wenig Atmosphäre. Es fehlte an klaren Zonen und an einer Einrichtung, die konsequent auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet ist. Von dieser starren Möblierung wollten wir weg, hin zu Räumen, die sich gut an unterschiedliche Unterrichtsformen anpassen lassen. Gleichzeitig war uns die Kombination aus Lernen, Rückzug und freiem Spiel wichtig – das sollte alles nebeneinander möglich sein.“


Gab es besondere Anforderungen an Möbel und Materialien?

„Ein besonderes Augenmerk lag auf der Material- und Möbelauswahl: robust und langlebig, aber trotzdem warm. Holz war uns wichtig, ebenso kindgerechte Höhen und abgerundete Kanten. Platz ist bei uns zudem immer ein Thema: Wir haben keine Gruppenräume, deshalb nutzen wir teilweise auch den Gang mit. Und gewisse Möbelstücke sollen eben nicht nur „zum Sitzen“ da sein, sondern vielseitig nutzbar.“


Wie hat sich das Projekt über die Zeit entwickelt?

„Es steckt ein langer Prozess dahinter: gemeinsames Planen, Ausprobieren und Anpassen. Statt einer grossen Umgestaltung ist so über mehrere Jahre hinweg eine gewachsene Raumstruktur entstanden, die sich immer wieder an den Alltag anpassen lässt.“


Wie erleben Sie die Wirkung der neuen Raumstruktur im Unterricht?

„Wir wollten Räume, die Orientierung geben, ohne einzuengen. Diese Veränderung zeigt sich im täglichen Tun: Materialien werden gezielter ausgewählt, Lernorte bewusster genutzt und Übergänge zwischen Aktivitäten ruhiger gestaltet. Auch für das Team bringt die klare Struktur Entlastung: Abläufe sind übersichtlicher, der Unterricht lässt sich flexibler planen.“

Die Kinder nutzen die Räume selbstständiger und wechseln bewusster zwischen Lernen, Spiel und Rückzug.

Gibt es Produkte oder Materialien, die sich in Ihrem Alltag besonders bewährt haben?

„Ein Highlight sind die Sitzbänke, die im Kreis-Setting vielseitig eingesetzt werden können. Sie schaffen Gemeinschaft, lassen sich aber ebenso schnell umstellen oder in andere Lernformen integrieren. Auch die Bibliothek des Schulhauses wurde durch neue Regale, Hocker und Sitzkissen spürbar aufgewertet und wird von den Kindern intensiv genutzt.

Auch Lernspiele und das Bastelmaterial schätzen wir sehr. Die Bastelrezepte von Klara Kleister dienen uns dabei als Inspiration und lassen sich unkompliziert in den Unterricht integrieren.“

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Wie kamen Sie ursprünglich zu ProSpiel und was schätzen Sie besonders?

„Wir kennen ProSpiel seit vielen Jahren, der erste Kontakt entstand wohl über den Katalog im Lehrerzimmer. Zudem ist das Fachgeschäft in Schinznach Dorf für uns gut erreichbar, was Besuche einfach macht. Es ist hilfreich, Materialien vor Ort in die Hand zu nehmen – so bekommt man ein gutes Gefühl für Qualität, Material und Grössen. Das stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis, die Sortimentsvielfalt mit den vielen Neuheiten und die kompetente, hilfsbereite Beratung schätzen wir besonders.“

Was gibt bei Ihnen im Schulalltag den Ausschlag für einen Einkauf?

„Teilweise entstehen Anschaffungen aus konkreten Bedürfnissen im Unterricht, etwa wenn einzelne Kinder zusätzliche Unterstützung benötigen. Vieles ergibt sich aber auch spontan, durch Impulse aus dem Webshop, dem Newsletter oder beim Besuch im Fachgeschäft. Diese Anregungen helfen uns, neue Ideen in den Schulalltag mitzunehmen.“


Würden Sie ProSpiel weiterempfehlen und wenn ja, warum?

„Ja, auf jeden Fall. ProSpiel bietet nebst einem grossen Sortiment auch ein gutes Verständnis für den pädagogischen Alltag. Die Kombination aus Qualität, Beratung und Inspiration macht es für uns zu einem verlässlichen Partner.“

Wirkung im Schulalltag

Das Beispiel der Schule Aarburg zeigt, dass spürbare Veränderungen nicht zwingend aus grossen Umbauprojekten entstehen müssen. Wenn Räume Schritt für Schritt so weiterentwickelt werden, dass sie Orientierung geben, flexibel bleiben und Kindern eigenständiges Handeln ermöglichen, wird die Umgebung selbst zum pädagogischen Mitspieler: Sie unterstützt Rituale, erleichtert Übergänge und schafft gerade auch in heterogenen Klassen Ruhe.

Was andere Schulen daraus mitnehmen können

  • Struktur entlastet: Klare Zonen und flexible Möbel schaffen Orientierung und Ruhe für Kinder wie Lehrpersonen.

  • Weniger ist mehr: Punktuelle, gut überlegte Anschaffungen können den Alltag nachhaltig verbessern.

  • Alltagstauglichkeit zählt: Möbel und Materialien müssen vielseitig einsetzbar und robust sein.

  • Gewachsene Lösungen wirken: Räume dürfen sich entwickeln und sich Schritt für Schritt an die realen Bedürfnisse anpassen.

  • Pädagogische Beratung lohnt sich: Fachliche Begleitung hilft, passende Lösungen zu finden.

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